|
der ewige Widerstreit - Autor: Belazikal Schwarz und Weiß Wolken wirbeln durch den Himmel, umkreisen sich in wilden Wirbeln und Blitz und Donner zuckt zwischen ihnen hin und her. Die Menschen ducken sich zu Füßen des Berges vor Angst dass diese Giganten sich gegen sie wenden könnten. Doch diese kommen nicht in die Welt der Menschen sie verdichten sich am Gipfel des Berges und aus den Nebeln erscheinen zwei Männer in der Tracht der Bushi gewandet mit den Schwertern der Edlen gegürtet. Der eine in weiß und gold so strahlend hell das man in die Sonne schauen
möge doch von ihm noch immer geblendet ward, sein Zeichen ist der Reiher.
Auf der anderen Seite steht ein man in schwarz und silber so dunkel das er selbst
das strahlende licht der Sonne verschlingt diese Dunkelheit ist solcher art
das man vergleichbares nur in den weiten des Universums findet oder in den tiefen
der Erde sein Zeichen ist die des Tigers. In den Augen der Männer blitzt das Verlangen zu erfahren wer der Stärkere
ist doch sie rühren sich trotz dieses Verlangen nicht, bis ein plötzlicher
Windstoss einen Regen von hauchzarten Kirschblüten von den Ästen des
Baumes regnen läst. Mit einem Schritt überschreiten sie Meilen und doch kommen sie sich kaum näher doch als sich ihre Klingen nach einer Ewigkeit, so scheint es, berühren erhalt gewaltiger Donner unter der Kuppel des Himmels und ihr Titanengleicher Kampf beginnt. Die Schläge der Männer sind schneller als das ein menschliches Auge ihnen folgen könnte und ihre Bewegungen geschmeidiger als das jedes Tieres das auf Erden wandelte es ihnen gleich tun könnte. Als der Kampf andauert verwandeln sich ihr Gestalten in ihrem Tanz aus Stahl Fleisch und Seide zu einem Wirbelsturm aus schwarz und weis der vom Blitzen der Klingen umringt wird. Zu all diesem gewaltigen Schaustück spielen die Klingen die Melodie des Todes bestehend aus dem unmelodiösen klirren von Stahl auf Stahl das von den funkenstiebenden Gesängen der todbringenden Metalle die die Männer mit der Leidenschaft von Liebenden, der Kaltblütigkeit von Mördern und der Faszination des Kindes führen begleitet wird. Die Schlacht scheint Tage, Nächte, Wochen, Monate ja sogar Jahre und Äonen zu dauern doch als das Schwarz seine Klinge zum letzten alles vernichtenden Schlag erhob sind erst die letzten Kirschblüten zu Boden gefallen und trotz ihres gewaltigen Kampfes war keine einzige zertreten worden oder hat einen von ihnen auch nur berührt. Doch als der blitzende Tod des schwarzen Edlen auf seinen Gegner hernieder rast, stürzt dieser sich mit einem Ausdruck der Freud ihm entgegen und reißt ihn mit sich in die Tiefe des Abgrundes, der den Rand des Gipfels des schneebedeckten Giganten begrenzt und als sie selbst in ihrem Sturz in die Tiefe noch kämpfen ergreift ein weiterer Windhauch die Blüten des Kirschbaums und trägt sie davon. Doch werden sie jemals den Boden berühren das mag wohl kein Sterblicher zu sagen. |