Magie bildet, im Gegensatz zu vielen Religionen, einen festen Bestandteil der Voodoo-Religion, und wird nicht separiert betrachtet. Ungewohnt zu vielen Magie-Richtungen ist gerade im Voodoo keine Schwarzweißeinteilung der Magie möglich. Magie ist für einen Voodoo-Gläubigen farblos, und erhält erst Farbe durch ihren Einsatz. So ist es keine schwarze Magie, im Gegensatz zu anderen magischen "Systemen", jemanden gegen seinen Willen Gutes zu tun, zu helfen oder zu heilen. Sehr wohl aber stellt das Senden von Flüchen, Unglück, Beeinflussungen oder Schadenszaubern sehr wohl hochverwerfliche Magie dar. Auch ist es für magisch Tätige eher ungewohnt, daß man im Regelfall keinen Zauber "aus eigener Kraft" vollbringt, obwohl Voodoo-Priester dies sehr wohl exzellentest beherrschen, sondern Magie viel mehr durch das direkte oder indirekte Eingreifen eines Loas vollbracht wird. Zauber "aus eigener Kraft" werden im Regelfall für Kleinigkeiten, oder "wenn es sehr schnell gehen muß", verwendet. Doch Voodoo-Priester bevorzugen mit den Kräften und Gewalten der Loas zu arbeiten, da diese eine schier unglaubliche Macht besitzen, und somit der Erfolg eines Zaubers, so gut wie sicher ist. mit freundlicher Genehmigung seitens Papa
Nemo.
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